Runenstein

Der dunkle Turm 1

Ehrenhafte Meister und bequeme Stühle

Wir sind im Turm angekommen, auch dieses Bauwerk zeichnet sich durch eine großzügige Portion fremder Dimensionen aus. Außerdem ist er recht gesprächig für einen Turm.
In der Eingangshalle stehen diverse Statuen, angeblich von Helden, die den Turm gemeistert haben, und eine Vitrine. Der Turm und sein Magier erzählen uns einiges über seine Regeln, bereits die Eingangshalle birgt ein Rätsel um zur nächstenen Ebene zu kommen. Während ich noch die altzwergischen Runen abzeichne, zerstört Meruem vorsichtshalber die Vitrine, in der ein goldenes Ei liegt. Sie war nicht abgeschlossen. Der Magier riet uns es mitzunehmen. Während ich noch immer Runen zeichne, lösen die anderen das “Rätsel” um die Eingangshalle und ich muss meine Arbeit unterbrechen um ihnen durchs Portal zu folgen.
Das Portal führt uns auf eine fremde Ebene. Selbst Kydlara ist mit ihrem sonst sehr ausgeprägtem Wissen über alles überfragt. Irgendwie ist alles etwas blockig und farbarm.
Je länger wir uns allerdings in diesem Raum aufhalten umso natürlicher wird es. Wir nutzen die vorhanden Resourcen um uns einen Weg zu bahnen. Am Ende blockieren 4 schwarze Blöcke den Weg. Mit Hilfe eines explodierenden Monsters schaffen wir diese bei Seite. Durchs nächste Portal kommen wir in einen kleinen Raum, in dem sich 2 Xills unter einer Glasglocke sowie 5 äußerst bequeme Stühle befinden.
Der Turm liest uns eine Packliste vor. Langschwert, Plattenpanzer, Goldmünze, Heiltrank, Goblin, Seil, Stahlschild, Morgenstern, Silbermünze, Fackel, Esel, Todespfeil, Shigamis Würfel.
Es schien ihm auf jedenfall wichtig, dass wir uns das merken. Danach zerbarst die Glocke und wir konnten endlich mal wieder etwas kämpfen. Zwar nicht sonderlich spektakulär, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.
Nach dem Kampf finden wir einen Runenstein. Dieser transportiert mich ungefähr 10 Meter über das Hafenbecken des Ostbezirks. Praktischerweise auch wieder zurück zur Eingangshalle. Wir beschließen ersteinmal zur Gilde zurückzukehren und zu rasten. Die Stühle nehmen wir lieber mit.
Diesmal landen wir auf der Hauptstraße im Ostbezirk. Also gehen wir trockenen Fußes zurück zur Gilde. Im Portalraum sprechen wir mit BOB, der Aufenthalt in der celestischen Ebene scheint ihm gut zu tun. Er wirkt ausgeruht und hat Zeit sich dem Harfenspiel zu widmen. Gut das wir die Stühle mitgenommen haben, die Verbindung bleibt recht lange erhalten und wir führen ein ausführlicheres Gespräch als beim letzten Mal.
Im Anschluss unterhalten wir uns noch untereinander eine Weile, so über die Träume und Ziele der einzelnen und wie wir als Gruppe besser werden können. Mordrag schaut kurz durchs Portal und gibt uns Bescheid, dass das Essen fertig ist. Also folgen wir im in die Gilde und lassen den Tag bei gutem Essen und kühlem Bier ausklingen. Während die anderen schon schlafen gegangen sind, schreibe ich noch ein paar Schriftrollen nieder, man weiß ja nie, wann man die gebrauchen kann.
Am nächsten Morgen brechen wir auf in den Ostbezirk. Wir besuchen Lothar, der in Gesellschaft von zwei Paladinen und zwei gefesselten Dieben ist. Offensichtlich war unsere Dekriminalisierungsstrategie bei unserem letzten Besuch noch nicht nachhaltig genug. Die Wache ist verständigt und während wir auf sie warten plaudern wir ein wenig. Den Paladinen wäre es lieber, wenn wir Lothar ein Haus auf der “sicheren” Seite organisieren könnten. Das sollte machbar sein.
Frau Hauptmann kommt persönlich. Ich sollte mehr über die Ränge und Organisation der Stadtwache in Erfahrung bringen. Es handelt sich aufjedenfall um Josephine Garde, vermutlich Edmunds Enkelin. Außerdem scheint sie eine Zwillingsschwester zu haben, diese hat sich allerdings weder vorgestellt, noch sonst etwas gesagt. Die Wachen führen die Diebe ab. Ich bitte Lori ein Auge darauf zu werfen, wie die Diebe behandelt werden.
Sie schleicht also dem Trupp hinterher und beobachtet unbemerkt eine interessante Auseinandersetzung. Auf die gute Jo werden wir achten müssen. Mal schauen ob sie demnächst mit uns reden möchte.
Im Anschluss setzten wir unsere Hausbesuchstour fort und gehen zum Einhorn. Der Boss hat ein paar weitere Informationen für uns, wie zum Beispiel einen Weg aus der Stadt und bittet uns, dass wir das spurlose Verschwinden einiger Bürger weniger spurlos machen. Wir stimmen zu und bitten ihn im Gegenzug eins der ohnehin freien Häuser für Lothar bereit zustellen.
Das Gespräch wird etwas abrupt durch einen wütenden Golem und sich materialisierende Orks unterbrochen. Der Golem zieht das Einhorn stark in Mitleidenschaft. Der Boss ist darüber ungehalten und kämpft kurz und erfolglos mit dem Golem. Dann fliegt er Richtung Stadtzentrum. Wir halten uns aus dem Geschehen und nachdem noch ein Trupp Höllenritter aufmarschieren nutzen wir den Runenstein um zu verschwinden. Und wieder einmal betreten wir den Turm…

Comments

Musste ja unbedingt nochmal erwähnt werden, dass ich die Vitrine zerstört habe, obwohl sie offen war… :D

Der dunkle Turm 1
typingm0nk

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