Runenstein

Der dunkle Turm 2

Through a Glass, Darkly

Wir durchschreiten erneut die Portale bis zur höchsten Ebene. Wir sind nun in einem kleinen Raum, dessen Wände, Boden und Decke aus Spiegeln bestehen. Auf dem Boden sind ein paar Markierungen aus Strichen und Punkten. Die Wand, die dem Portal gegenüberliegt, scheint des Raumes Rätsel zu sein. 8 gerahmte Bilder um eins, das es nicht ist. Darunter 4 Sockel und 4 Behälter, gefüllt mit Zahlen, die in die Sockel passen.
Nach kurzer Überlegung kommen wir auf die richtige Kombination. Was insofern praktisch war, weil es knapp 3 Stunden gedauert hätte alle Kombinationen zu testen. (10000/60/60 ≈ 2,78 ≈ 2h 47min)
Das Lösen dieser Aufgabe löste zwei Effekte aus, zum einen wurde ein Zauber aktiviert, der den Inhalt des Raumes (also uns) sehr genau untersucht hat, zum anderen begannen die Seitenwände langsam im Boden zu verschwinden.
Nun standen wir in der Mitte eines deutlichen größeren Raumes, der mit allerlei Hindernissen, Fallen und Spiegelbildern von uns gefüllt war. Soweit so schlecht. Nach einem kurzen Kampf stellte sich aber heraus, dass wir unsere Fähigkeiten besser beherrschen als unsere Kopien.
Damit haben wir Zutritt zur nächsten Ebene erlangt, aber noch ist es nicht an der Zeit sie zu betreten, deshalb kehren wir erst einmal zurück nach Runenstein.
Die Rückkehr ist ja immer etwas unzuverlässig, aber diesmal landen wir relativ unauffällig im Ostbezirk, auf dem Heimweg zur Gilde plaudern wir noch kurz mit der Stadtwache.
In der Gilde wartet Besuch auf uns. Die Nachbarn stellen sich kurz vor, oder so ähnlich. Ihrer Natur entsprechend sind die Pinguine schweigsam, aber sie haben ein Willkommensgeschenk mitgebracht. Tiefkühlobst und eine Flaschenpost. Letztere enthielt eine Nachricht von Randy aka der Seelenlose aka BOBs Bruder. War glaube ich nicht so wichtig, ich kann mich nämlich jetzt schon nicht mehr dran erinnern, was er schrub.
Ausgeruht ging es dann zurück in den Ostbezirk, wir wollen jetzt ersteinmal dem Verschwinden der Obdachlosen und unbescholltenen Bürger auf den Grund gehen. Erste Anlaufstation: Die Wache. Wie zu erwarten nicht sonderlich hilfreich, aber wir wurden in unsere Vermutung bestätigt, dass die Wache im allgemeinen nicht sonderlich kompetent ist und definitiv involviert in das Bandengeschehen im Ostbezirk.
Zweiter Anlauf: Die Gosse. Auch hier keine großen Überraschungen. Gestank, Paranoia und andere geistige Verneblung. Trotzdem hilfreicher als die Wache. Es scheint als sollten wir dem Gerber am Hafen einen Besuch abstatten.
Der Gerber: Gestank, Söldner und Suizid. Zumindest der letzte Part war überraschend. Nachdem die Söldner ihren toten Auftraggeber fanden, wurden sie schnell zu unbescholltenen Bürgern, die nichts mit der Sache zu tun haben wollten und verschwanden. So konnten wir uns die Sache ungestört näher angucken. Sieht so aus, als hätte der Gerber sich wirklich selbst umgebracht, in seinem Lager- und arbeitsraum finden wir die Antworten auf mehrere Fragen. Wo sind die verschwundenen Bürger hin? Warum hat sich der Gerber umgebracht und wohin führt das blutige Gitter in der Kanalisation? Die Antwort auf alle drei Fragen ist die Arbeit des Gerbers. Aus seinen Unterlagen (und den diversen Leichenteilen) können wir schließen, dass die Leichen verarbeitet und in den Westbezirk geliefert wurden, in den Unterlagen taucht außerdem der Name Marsi auf, scheint als werden wir demnächst einen Hausbesuch machen müssen.

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